BereitSteigende Mieten, Mangel an Sozialwohnungen, Gentrifizierung, Spekulation und Zwangsräumungen sind Probleme, die nicht nur in Berlin und Deutschland, sondern europaweit und weltweit auftreten.
Deswegen beteiligen wir uns seit 2021 an den Housing Action Days (Aktionstage fürs Wohnen) der European Action Coalition.
Die Housing Action Days 2026 finden vom 23.-29.03. statt.

PM 23.03.2026: Heute beginnen die Global Housing Action Days: 23. März bis 29. März 2026
Dieses Jahr gibt es Aktionen auf 5 Kontinenten: Link zur Karte
In Berlin finden zahlreiche Kiezspaziergänge und Aktionen statt.
Höhepunkte sind u.a. die Mahnwache gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumungen am 26.03. vor dem Roten Rathaus und die Demonstration in Solidarität mit der Habersaathstraße 40-48 am 28.03.
- Bereits vorab: Freitag, 20. März um 16 Uhr: Pressekonferenz und Kiezspaziergang durch den Prenzlauer Berg, Start: Bucholzer Straße 16

- Dienstag, 24. März um 18 Uhr: „Rollkoffer-Demo im Nordkiez“ an der Samariterkirche, Samariterstr. Ecke Bänschstr., Friedrichshain

- Donnerstag, 26. März, ab 12 Uhr bis abends: „8. Mahnwache gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumung“ mit einem reichhaltigen Bühnenprogramm vor dem Roten Rathaus, die bis Freitag andauert

- Samstag, 28. März, um 13 Uhr: vor dem Roten Rathaus, „Rekommunalisierung Jetzt! Soli-Demo für die Habersaathstraße 40-48 – Kein Abriss, keine Verdrängung!“, gemeinsam mit dem BMV.

- Samstag, 28. März um 16 Uhr: laden die Abgegessenen zum „Kiezspaziergang gegen Aufwertung und Verdrängung in Rixdorf“ auf den Böhmischen Platz, Neukölln.

- Samstag 28. März, ab 16 Uhr: B.L.O. Ateliers (Kaskelstr. 55), Ausstellung mehrerer Künstler:innen, die in den B.L.O. Ateliers tätig sind, Dokumentarfilm „Sobre runes i esperances” mit Diskussion.

- Sonntag 29. März um 15 Uhr: laden wir schließlich zum gemeinsamen Kiezspaziergang „Auf den Spuren der verschwundenen Kneipen“, organisiert von Schillerkiez Hypo Investment Tours, vor das ehemalige Syndikat, Weisestraße 56, Neukölln.

Aufruf der European Action Coalition
Vom 23. bis 29. März stehen wir gemeinsam auf!
Das Jahr begann mit schrillen Alarmsignalen: Wir erleben Völkermorde und Kriege, die von den Interessen der Mächtigen getrieben werden und eine neue Welle der Militarisierung anheizen. Während die Reichen immer reicher werden, werden Demokratien auf der ganzen Welt ausgehöhlt, und Millionen Menschen kämpfen um die Sicherung ihrer Grundbedürfnisse wie wie beispielsweise Wohnraum. Krisen vermehren sich, Ungleichheiten vertiefen sich, Grenzen werden geschlossen, Repressionen nehmen zu und rassistische Politik verschärft sich – während sich der Klimawandel beschleunigt und unsere Gesellschaften in den Zusammenbruch treibt.
Aber wir sind nicht machtlos.
Wir sind Mieter:innen, die sich gegen Zwangsräumungen und Mieterhöhungen wehren.
Wir sind Hausbesetzer:innen, die leerstehende Gebäude und Grundstücke zurückerobern.
Wir sind verschuldete Haushalte, die gegen Zwangsvollstreckungen und Versteigerungen kämpfen.
Wir sind Obdachlose, die menschenwürdige Unterkünfte statt Notunterkünfte fordern.
Wir sind Bewohner:innen von Mobilheimen, Campingplätzen und nicht-traditionellen Unterkünften, die unser Recht auf Bleibe verteidigen.
Wir sind Arbeiter:innen die für faire Löhne kämpfen, und Kollektive, die Land und Raum für ein gemeinschaftliches Leben zurückerobern.
Wir sind die globale Mehrheit, organisiert, vereint und entschlossen, ein gerechtes Leben auf einem lebenswerten Planeten zu erreichen.
Letztes Jahr haben wir weltweit in mehr als 60 Städten mobilisiert. Dieses Jahr gehen wir noch weiter.
Vom 23. bis 29. März sind wir auf der Straße, stören, organisieren und wehren uns gemeinsam über Grenzen hinweg.
Wir treten auf dem ganzen Globus in Aktion um die Ursache dieser Krisen zu bekämpfen: ein System, das darauf ausgelegt ist, den Profit einiger weniger zu maximieren, während das Leben vieler geopfert wird.
Gegen Zwangsräumungen.
Gegen Repression.
Gegen den Ausverkauf unserer Städte.
Gegen die Plünderung unseres Landes.
Gegen Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung.
Wir sagen: Es reicht! Das System versagt, und wir bauen etwas Besseres auf.
Von Demonstrationen bis zu Besetzungen, von Mietstreiks bis zu gemeinschaftlichen Lösungen – jetzt ist unsere Zeit gekommen.
Mach mit! Organisier dich sich vor Ort. Handeln wir weltweit.
23. bis 29. März. Werde Teil der Housing Action Days.
WIR FORDERN:
Wohnraum für alle Stoppt Zwangsräumungen, begrenzt Mieten, beendet Spekulationen und baut den öffentlichen Wohnungsbau durch Enteignung von Mietkonzernen aus.
Würde über Grenzen hinweg Rechte, Sicherheit und Wohnraum für alle Menschen – egal woher sie kommen.
Menschen vor Profit Besteuerung der Reichen, Stopp der Profitgier von Unternehmen, Finanzierung öffentlicher Bedürfnisse.
Planet vor Profit Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe und des Landraubs, Schutz von Gemeinschaften und Ökosystemen.
Stopp der Unterdrückung Verteidigung des Rechts auf Organisation, Protest und Widerstand.
