Aufruf — Route — Material — Chor — Unterstützende
Aufruf:
Demo – Runter mit der Miete!
Her mit den Wohnungen!
Wohnungen für Alle statt Millionen für Wenige. Wir sind die 85 % – die Mieterinnen und Wohnungslosen Berlins! Raus auf die Straße, komm kurz vor der Berlin-Wahl zur Demo gegen die Wohnungskrise:
Samstag, 05.09.2026, 13 Uhr
Vor dem Roten Rathaus, 10178 Berlin-Mitte
Die Miete frisst das Leben auf:
Schon wieder eine Mieterhöhung? Völlig undurchsichtige Betriebskosten? Fahrstuhl schon seit Monaten kaputt? Die Tochter will ausziehen, findet aber nix? Eigenbedarfskündigung im Briefkasten, dir dreht sich der Magen um? Obdachlos und keine Aussicht auf eine Wohnung? Das zweite Kind kommt, aber die Wohnung ist zu klein?
Die Politik hat das Treiben der Konzerne und Vermieter:innen seit Jahrzehnten aktiv unterstützt und wir müssen es ausbaden. Wenn auch du davon genug hast, dann bist du auf der Demo genau richtig! Der Ärger und die Wut müssen raus, alleine ist das nicht mehr auszuhalten.
Dabei wäre es so einfach: Mieter:innenrechte stärken; die Wohnraumversorgung nicht dem privaten Profit überlassen, die fetten Immobilienkonzerne enteignen, bezahlbare kommunale Wohnungen für Alle bauen und nicht Luxuslofts für ein paar Reiche, die Wohnungslosigkeit beenden und Eigenbedarfskündigungen verbieten.
Damit wir in unserem Zuhause und unseren Kiezen bleiben können, mit unseren Nachbar:innen in Sicherheit und ohne Angst leben — in einer lebenswerten Stadt für Alle.
Komm zur Demonstration! Bring deine Familie, Nachbar:in, Freunde und Arbeitskolleg:innen mit. Je mehr wir sind, desto stärker sind wir, desto mehr Druck erzeugen wir. Wir sehen uns am 05.09., vor dem Roten Rathaus, Berlin-Mitte!
13 Uhr: Auftaktkundgebung vor dem Roten Rathaus
Route:
Auftakt-Kundgebung 13.00 Uhr
Rotes Rathaus
Route
Rotes Rathaus – Rathausstr. – Schlossplatz – Werderscher Markt – Französische Str. – Friedrichstr. – Unter den Linden – Spandauer Str. – Rotes Rathaus
Material:
Flyer:

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Chor:
Mit Musik geht alles besser. Also auch der Widerstand gegen Obdachlosigkeit, hohe Mieten und den Mietenwahnsinn in unserer Stadt.
Für die Demonstration am 04.06.2025 haben sich mehrere Chöre dieser Stadt zusammengetan und wollen mit uns auf der Straße gemeinsam singen.
Lieder und Texte
Diese 7 Lieder wollen wir singen:
Ganz Berlin sitzt auf der Straße (Ganz Paris träumt von der Liebe) —
Mietwuchertango (Kriminaltango) —
Mieter:innen (Bruder Jakob) —
Häuser Besitzen (I like the Flowers) —
Wem gehört die Stadt —
Kein schönes Land (Kein schöner Land) —
Resolution der Kommunarden
Alle Lieder finden sich auf diesem Textblatt: PDF mit Texten
Unterstützende:
Button zum Eintragen des Aufrufs und der Demonstration am 05.09.2026
Hier werden wir die Initiativen, Gruppen, Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen und Kultureinrichtungen listen, die unseren Aufruf und die mietenpolitische Demonstration am 05.09.2024 unterstützten.
Unterstützende des Aufrufs und der Demonstration
Wir setzen uns für eine klimagerechte Energieversorgung Berlins ein. Schwerpunkt: Wärmewende.Webseite: berlinerneuerbar.de
Wir, das “Berliner Bündnis gegen Vonovia und Co”, sind ein Zusammenschluss von vielen Mietinitiativen in Berlin. Gemeinsam wehren wir uns gegen die systematische Abzocke durch unsere Vermieter, die Deutsche Wohnen, Vonovia und andere Immobilienkonzerne.Webseite: berlin-gegen-vonovia.de
Der Berliner Energietisch ist ein parteiunabhängiges Bündnis aus rund 50 lokalen Initiativen und Organisationen. Wir setzen uns seit 2011 dafür ein, dass die Berliner Energieversorgung demokratisch, ökologisch und sozial wird.Webseite: berliner-energietisch.net
Die Berliner MieterGemeinschaft ist der zweitgrößte Berliner Mieterverein. Sie bietet Beratung, Rechtsschutz, Mietrechts-Tipps und das Magazin MieterEcho.Webseite: bmgev.de
Der Berliner Mieterverein ist eng verbunden mit der Mietenbewegung in der Mieter:innenstadt Berlin. Wir wünschen uns, dass tausende Mieter:innen am 5. September 2026 mit uns auf die Straße gehen und für ihre Rechte einstehen. Setzen wir mit der Demo ein Zeichen – kurz vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus – und zeigen wir den Berliner Politiker:innen, dass Wohnen, Gesundheit und gute Arbeit keine Privilegien, sondern Grundrechte sind, die wir verteidigen und einfordern.Webseite: berliner-mieterverein.de

Aus Protest gegen die Kündigung des familiengeführten Obst- und Gemüseladens »Bizim Bakkal« im Kreuzberger Wrangelkiez wurde 2015 von solidarischen NachbarInnen "Bizim Kiez" gegründet. „Bizim“ heißt "unser" auf Türkisch – und in diesem Sinne setzt sich die Nachbarschaftsinitiative "gegen Verdrängung und für den Erhalt lebendiger Kieze ein".
Durch Recherche und Öffentlichkeitsarbeit, mit praktischer Hilfe und Selbsthilfe, in der Auseinandersetzung mit der Politik, in Kooperationen mit anderen Initiativen und mit politischen Aktionen und Kundgebungen auf der Straße macht die Initiative "Druck gegen den Ausverkauf der Stadt".
Webseite: bizim-kiez.de
Wir kämpfen für das Recht auf eine Wohnung — auf ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Wohnen und das Recht auf einen unabhängigen, freien Zugang zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung.Webseite: bundnisgegenobdachlosigkeit.wordpress.com
Das Bündnis Zwangsräumung verhindern besteht aus Leuten die Mieterhöhungen, Verdrängung und Zwangsräumungen nicht weiter hinnehmen wollen. Wir sind solidarisch mit Betroffenen und engagieren uns für die Abschaffung von Zwangsräumung im Allgemeinen und im Einzelfall.Webseite: zwangsraeumungverhindern.nostate.net
Unser Berlin, unser Zuhause, unser Gesetz!Mit einem Gesetzesvolksentscheid endlich zur Vergesellschaftung profitorientierter Wohnungskonzerne!
Webseite: dwenteignen.de
„Wohnen ist ein Grundrecht und keine Ware". Der DGB setzt sich aktiv für bezahlbaren Wohnraum, einen Mietenstopp und den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus ein. Hohe Mieten stellen zunehmend ein Armutsrisiko dar.Webseite: berlin-brandenburg.dgb.de
Es handelt sich um den Kreisverband Tempelhof-Schöneberg des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Beim DGB heißen die Stadtbezirke: Kreisverbände.Der DGB KV TS hat Delegierte aus mehreren Mitgliedsgewerkschaften des DGB. Der Kreisverband (in der Einteilung des DGB sind das die (Stadt-)Bezirke) macht jedes Jahr mehrere Veranstaltungen, z.B. zum 8. Mai, zum Thema Frieden (Ostermarsch) und zu Antirassismus und Antisemitismus sowie gegen Privatisierungen. Der Kreisverband beteiligt sich regelmäßig am Nachbarschaftsfest vor dem Schöneberger Rathaus und wird in diesem Jahr auch eine Wahlveranstaltung durchführen.
Webseite: berlin-brandenburg.dgb.de
Friedrichshainer*innen die sich gegen Verdrängung im Kiez einsetzen. Gemeinsam gegen auslaufende Sozialbindungen, Mieterhöhungen und Eigenbedarfskündigungen!
Wir setzen uns für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums und den Schutz gewachsener Mieter:innenstrukturen im Westfälischen Viertel in Berlin-Moabit ein. Gegen Verdrängung, Eigenbedarfskündigungen, Luxussanierungen und Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.Webseite: bundesratufer12.de
Webseite: www.genossenschaft-von-unten.eu
Die GEW Berlin als größte Gewerkschaft, die Beschäftigte an Schulen, Kitas und Hochschule, aber auch Studierende organisiert, unterstützt die Demo gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung. Die Mitglieder unserer Gewerkschaft leiden wie die Mehrheit in unserer Stadt unter dem Mietenwahnsinn. Für uns ist der Einsatz für gleiche Bildungschancen von großer Bedeutung . Wir erleben in unsere Arbeit die Auswirkungen von beengten Wohnverhältnissen oder Obdachlosigkeit auf die Bildungschancen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das muss sich endlich ändern!
Webseite: gew-berlin.de

Die Industriegewerkschaft Metall ist mit 2,02 Millionen Mitgliedern die größte Einzelgewerkschaft in der Bundesrepublik Deutschland und ebenfalls die weltweit größte organisierte Arbeitnehmervertretung.
Webseite: berlin.igmetall.de
Hausprojekt Habersaathstr. 40-42-44-46-48Wir — das sind obdach- und wohnungslosen Menschen, Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte, Mitarbeiter:innen in Sozialvereinen und mietenpolitisch Engagierte — haben Leerstand satt.
Webseite: strassengegenleerstand.de
Ortsgruppe der Interventionistischen Linken in Berlin.Undogmatisch, feministisch, solidarisch!
Webseite: berlin.interventionistische-linke.org
Selbstorganisierte Kiezversammlung zur Wohnkrise in Nordneukölln.Webseite: www.kiezversammlung44.de
Der Kiosk der Solidarität ist ein urbanes Praxis-Format, das Initiativen dabei unterstützt ihre Anliegen in den öffentlichen Raum zu tragen. Ziel des Kiosks ist es, neue solidarische Orte der Begegnung, der Vernetzung, der Wissensproduktion und -transfers, des Protests, der Aneignung, der Unterstützung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Beteiligung im öffentlichen Raum zu schaffen, um die von den beteiligten Initiativen getragenen Ansätze einer sozial-ökologischen Transformation zu verstärken.Webseite: urbanepraxis.berlin/projekt/kiosk-of-solidarity/
Wir unterstützen dich dabei, direkt auf der Demo ein Schild zu gestalten. Wir wollen wissen, was dir wichtig ist und bringen alles mit, an Material und Know-how, damit deine Botschaft sichtbar wird. Bringt eure Stimme auf die Straße! Ein Projekt von STADTGESCHICHTENe.V.Webseite: buero-stadtgeschichten.de/
Gemeinsam stärker.Aktiv in Moabit, Pankow & Neukölln.
Werde Mitglied! https://mg-berlin.org/mitgliedwerden/
Webseite: mg-berlin.org/
Auch die Mieter:innen im Kosmosviertel bemerken die sich verschärfende Situation in der Stadt, auch durch Sanierungen, Umstrukturierungen, Immobilienwahnsinn, alles verbunden mit Mietsteigerungen – der Mietenwahnsinn grassiert. Viele sind betroffen. Wir wehren uns!Webseite: mieterprotest-kosmosviertel.de
Fokus der Arbeit liegt in der Abwehr von Verdrängung insbesondere im Gebiet um den Klausenerplatz (Schloß Charlottenburg bis S-Bhf Charlottenburg).Webseite: mieterwerkstadt-charlottenburg.info
Mobile Stadtteilarbeit im Wrangel- und Reichenberger Kiez
Mieter:innen in Pankow haben sich zur Initiative „Pankow gegen Verdrängung“ zusammengeschlossen, um sich gegen auslaufende Sozialbindungen, Eigenbedarfsansprüche und Mietsteigerungen zu wehren.Webseite: pankow-gegen-verdraengung.de

Das Quartiersmanagement Grunewald ist eine Sektion der Hedonistischen Internationalen und kümmert sich um Beratung, soziale Integration und antikapitalistische Aufklärung des Problembezirks Grunewald, nicht nur am 1. Mai.
Wir glauben an das große Potential dieses schönen Kiezes und arbeiten engagiert darauf hin, den Speck aus dem Gürtel zu Kneten. Umverteilung ist nicht nur möglich und notwendig, sondern kann auch Spaß machen.
Webseite: mygruni.de/quartiersmanagement-gw/
Bezahlbares Wohnen gehört zum Guten Leben im AlterArtikel 28 der Berliner Verfassung stellt dazu fest: "Jeder Mensch hat das Recht auf angemessenen Wohnraum." Soweit der Verfassungsgrundsatz. Die Verfassungswirklichkeit sieht anders aus.
Die Probleme älterer Menschen mit unangemessenen Wohnraum sind vielfältig. Es wird zu wenig behindertengerechter Wohnraum geschaffen; zu dem verhindert eine unfassbare Rückbauverpflichtung durch die Mieterinnen den Umbau. Die zweite Miete mit vierstelliegen Nachforderungen ist zum Spielfeld für indirekte Mietensteigerungen geworden. Ist der Partner gestorben, steht das Wohnen im bisherigen sozialen Umfeld zur Disposition … und … und … genügend Gründe zum Demonstrieren.
Auf die besonderen Probleme von seniorengerechtem Wohnen weist die folgende Seite hin: https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0625/seniorengerechtes-wohnen.htm
Webseite: seniorenvertretung-tempelhof-schoeneberg.de
Mieterinnen wehren sich seit 2012 gegen Luxussanierung der denkmalgeschützten KleinhaussiedlungWebseite: https://www.facebook.com/pages/Siedlung-Am-Steinberg/544094799027404
Selbstorganisierte Vernetzung der Heimstaden-Mieter:innen in Berlin.Gegen den Ausverkauf der Stadt!
Eine solidarische Stadt für alle!
Webseite: www.stopheimstaden.org
Die Union für Obdachlosenrechte Berlin (UfO) verfolgt das langfristige Ziel, Wohnungslosigkeit zu überwinden und das Recht auf Wohnen durchzusetzen, unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und selbstbestimmter Wohnformen.Webseite: ufo-berlin.org

Mieterverein
Miete frisst das Leben auf!
Webseite:
Familien- und Nachbarschaftszentrum im Wrangelkiez
Nachbarschafts- und Sozialzentrum.
Hausprojekt des Mietshäuser Syndikats in Berlin-Schöneberg
Mieter:Innen mischen sich ein!
Umwelt- und Freizeitorganisation.
Für bezahlbaren Wohnraum. Gegen rassistische Vermietungspraktiken.